Verdun

Lebendiger Geschichtsunterricht  für Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe

Ein Besuch in Verdun

Schon früh brachen am 6. Juni die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrganges zu einer Tagesfahrt nach Verdun auf. Verteilt auf drei Busse erfuhren die Schüler bereits während der Fahrt Wissenswertes zu den verschiedenen Kulturstätten um Verdun.

Den Tagesablauf beschrieb eine Teilnehmerin  so:

Nach einer gut dreistündigen Fahrt erreichten wir das  Memorial de Verdun, welches seit 1967 an die Opfer der Schlacht um Verdun erinnert. Verteilt auf zwei Ebenen  erhält der Besucher Einblicke in den Alltag der Soldaten, die an der Front und im Hinterland dienten. Eindrucksvoll  und zugleich berührend die Erzählungen von Soldaten auf Fronturlaub, die das Leben an der Schwelle des Todes beschrieben. Höhepunkt des Denkmals ist eine riesige audiovisuelle Leinwand, welche an die dramatischen Erfahrungen der Frontsoldaten, die tagein und tagaus dem Granatenhagel ausgesetzt waren, erinnert.

Nach einem viel zu kurzem Aufenthalt ging es weiter zum Fort Vaux, welches bereits zwischen 1881 und 1884 als Teil der Befestigungsanlage Sere des Rivieres errichtet wurde. Die Besichtigung der sehr gut erhaltenen Gänge und zahlreichen Räume, die feucht und sehr kühl waren, zeigten uns auf sehr beklemmende Weise  die täglichen Lebensumstände der in der Festung belagerten Soldaten. Wir waren froh, als wir wieder in der wärmenden Sonne frische Luft einatmen konnten.

Zum Abschluss unserer Tagestour besuchten wir das Beinhaus von Douaumont, in der die sterblichen Überreste von 130000 unbekannten Soldaten begraben sind.

Tief beeindruckt und dankbar, einen Teil deutsch-französischer Geschichte und damit auch europäische Geschichte hautnah  an diesem Tag erleben zu dürfen, fuhren wir am späten Nachmittag in die Pfalz zurück.

Das Beinhaus von Douaumont

Die nationale Nekropole von Douaumont befindet sich in der französischen Gemeinde Fleury-devant-Douaumont und zählt zu den zentralen Gedenkstätten der Schlacht um Verdun. Hier sind die sterblichen Überreste von 130.000 unbekannten Soldaten begraben.

Fort Vaux

Fort Vaux wurde zwischen 1881 und 1884 als Teil der Befestigungsanlage Séré de Rivières errichtet. Es wird von Anfang an im Rahmen der Schlacht um Verdun zu einem der Hauptziele.

Im Rahmen einer Besichtigung von Fort Vaux können wir aus der heutigen Sicht gut die täglichen Lebensumstände der in der Festung belagerten Soldaten verstehen.

Das Mémorial de Verdun

Das Mémorial de Verdun erinnert seit 1967 an die Opfer der Schlacht um Verdun. 2013 wurde ein Umbau in Auftrag gegeben, drei Jahre später eröffnete das Mémorial im Februar 2016 abermals seine Tore.

Gleich bei Eintritt tritt der Besucher in die Fußstapfen eines Soldaten auf dem Weg zur Front. Dadurch ergibt sich ein intimer Moment der Reflektion. Der Höhepunkt des Denkmals ist eine audiovisuelle Show auf einer 100m2 großen Leinwand, welche an die dramatischen Erfahrungen der Männer erinnert die, tagein tagaus, dem Granatenhagel ausgesetzt waren. Gleichzeitig ruft ein Besuch der Krypta die Vergänglichkeit der menschlichen Existenz ins Gedächtnis.

Die zweite Ebene gewährt Einblick in den Alltag der Piloten, Artilleristen und Ärzte an der Front und im Hinterland. Hier wird auch, durch die Erzählungen von Soldaten auf Fronturlaub, das Leben an der Schwelle des Todes beschrieben. Des Weiteren finden Interessierte auf dieser Etage auch Informationen über den Bau der Erinnerungsstätte.

Ein Textbeitrag der 10b und Hr. Knauff, die Bilder stammen von Fr. Schwab und der 10c.

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